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GIS im Netzverbund des Landkreises Wittmund

 

Salmonellen des Geflügels

Während früher eine geflügelspezifische Salmonellenart, Salmonella gallinarum pullorum, für die Gesundheit des Menschen unbedeutend, in der Geflügelwirtschaft eine bedeutende Rolle spielte, verbreitete sich in den 80iger Jahren bei Legehennen eine für den Menschen sehr gefährliche Salmonelle, nämlich Salmonella enteritides. Auf Grund der für die menschliche Gesundheit wichtigen Bedeutung kamen die Rechtsvorschriften in der letzten Zeit fast ausschließlich von der EU. Sie sind in den nachstehenden Links aufgeführt.

Es ist ein mehrstufiges Vorgehen geplant. Während die Salmonellenbekämpfung bei den Elterntierherden von Hühnern schon länger vorgegeben waren, folgt jetzt eine rechtliche Regelung bei Salmonellenbefall bei Legehennen und für Puten und später für Enten und Gänse. 

Eine große Rolle spielt auch ein Impfprogramm, solange die Befallszahlen noch nicht niedrig genug sind. Zukünftig wird es je nach Salmonellenfeststellung bei befallenen Legehennenhaltungen Bestandstötungen geben, die Eier dürfen nicht als Konsumeier Verwendung finden. Eine nationale Hühner-Salmonellose-Verordnung mit Hygienevorgaben auch zur Biosicherheit im Anhang der Verordnung finden sie nachstehend.

    

 

 

 

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